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Der Newsletter · Ausgabe Juli 2026
Wenn ein Eidechsenzaun Stacheldraht braucht, läuft etwas gewaltig schief.
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Liebe Bauunternehmer,
im neuen Newsletter geht's wieder voll zur Sache: Die Bundesregierung hat sich im Eilverfahren auf einen Haushalt 2027 geeinigt, große Teile der Bauwirtschaft entsetzt: Er sieht zwar die Rekordaufnahme neuer Schulden vor. Mit dem Geld sollen aber insbesondere die völlig aus dem Ruder laufenden Sozialausgaben finanziert werden. Investitionen in die Erneuerung der Infrastruktur werden sogar zurückgefahren. Dem Mittelstand drohen weitere Mehrbelastungen durch Steuererhöhungen. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) damit, wie er behauptet, „Deutschland wieder auf einen stabilen Wachstumskurs bringen will", bleibt indes unklar.
Verfolgen Sie wie gewohnt auch online und ab 6. August in der Print-Ausgabe von „Der BauUnternehmer", welche Themen die Branche bewegt.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Jasch Zacharias
Leitender Redakteur, Der Bauunternehmer
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In dieser Ausgabe
| ▪ | Straßenbau, Hass von Tierschützern eskaliert |
| ▪ | Aufreger, Bundesregierung will durch Umverteilung Sozialausgaben finanzieren |
| ▪ | Kommentar, mehr Staatsschulden beschleunigen Absturz |
| ▪ | Gesundheit, Asbest ist Todesursache Nummer Eins auf Baustellen |
| ▪ | Sternstunden der Baumaschinen, Radlader EWK KL 220 |
| ▪ | Foto des Monats Juli, E-Dumper rockt größten Steinbruch Europas |
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Absurdität des Monats
Hass gegen Straßenbau eskaliert: Tierschützer zerstören Schutzzäune für Eidechsen
Wenn ein Schutzzaun für Zauneidechsen beim Bau einer Ortsumgehung mit Stacheldraht und Sicherheitsdienst geschützt werden muss, dann läuft offensichtlich etwas gewaltig schief im Lande. Nein, das ist kein Witz, sondern mittlerweile bittere Realität für viele Straßenbauunternehmen geworden in Deutschland anno 2026. Der seit Monaten schwelende Konflikt dreht sich um den Ausbau der B49 in Reiskirchen bei Gießen. Mehrfach haben Unbekannte den Eidechsenschutzzaun zerstört, weil sie die Bauarbeiten torpedieren wollen. Eine Überprüfung der Behörden ergab zudem, dass sich zumindest zurzeit überhaupt keine Zauneidechsen nahe der Baustelle aufhalten.
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★ Aufreger des Monats
Baubranche schlägt Alarm: Bundesregierung finanziert mit Umverteilung Sozialausgaben
Der Bundeshaushalt 2027, auf den sich jetzt die Koalition aus CDU und SPD in Berlin geeinigt hat, sieht mehr als 200 Milliarden Euro neuer Schulden vor, aber trotz Sondervermögens weniger Geld für den Neubau und Erhalt von Infrastruktur. Die Bauverbände zerreißen den Entwurf: Weder die Finanzierung neuer Bauaufträge für Bundesfernstraßen, Brücken und Schiene ist im nächsten Jahr gesichert, noch deren Instandhaltung. Mit dem Fokus auf Umverteilung der Ausgaben auf den Sozialbereich werde die gesamte deutsche Wirtschaft geschwächt.
Mehr erfahren in der DBU-August-Ausgabe
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Kommentar des Monats
Der Mittelstand kann das Land vor dem Absturz bewahren, mehr Schulden bewirken nichts!
Statt mit Investitionen neue Bauaufträge auszulösen, missbraucht die Regierung den Bundeshaushalt 2027, um immer weiter steigenden Sozialausgaben zu schultern. Die Rekordschuldenaufnahme von 200 Milliarden Euro kommt hingegen weder der Infrastruktur und Klimaschutz noch der Entlastung des Mittelstands als Arbeitgeber von 33 Millionen Steuerzahlern in Deutschland zu Gute. Um das Land vor Absturz und Deindustrialisierung zu bewahren, muss sich das dringend ändern!
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Gesundheit
Foto: BG BAU
Asbest ist Todesursache Nummer Eins auf Baustellen
Im Jahr 2025 starben 291 Versicherte der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) an den Folgen von Asbest. Dies geht aus bislang unveröffentlichten Zahlen hervor. Demnach sind asbestbedingte Erkrankungen die häufigste Ursache für Todesfälle durch Berufskrankheiten. Sie machen auch einen wesentlichen Teil der Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit aus, welche insgesamt seit Jahren ansteigen. Demgegenüber gehen meldepflichtige Arbeitsunfälle am Bau kontinuierlich zurück.
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Sternstunden der Baumaschinen
EWK KL 220 – Radlader zwischen Aufbruch und Abschied
Der EWK Radlader KL 220 gehört heute zu jenen Maschinen, die weniger durch große Bekanntheit als mehr durch ihre Exklusivität in einer Übergangszeit der Baumaschinentechnik interessant sind. Er entstand in einer Phase, in der sich der Markt neu ordnete und technische Konzepte auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft wurden.
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Foto des Monats Juli
Ein elektrischer Dumper beweist, was er kann
Auf der Steinexpo 2026 vom 2. bis 6. September im hessischen Nieder-Ofleiden geht es in diesem Jahr um den Themenschwerpunkt „Rohstoffgewinnung auf neuem Level: Effizient. Sicher. Profitabel." Mit dabei ist auch Volvo Construction Equipment (CE) mit dem Dumper A 440 Electric.
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Emminger & Partner GmbH · Am Borsigturm 68 · 13507 Berlin
Geschäftsführer: Lukas Emminger · verlag@der-bau-unternehmer.de · www.der-bau-unternehmer.de
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